Menla-Elementar

Menla-Elementar

Farbigkeit

Menla-Elementar Kurse bieten jeweils ausgewählte Themen an drei zusammengehörigen und aufeinander aufbauenden Trainingswochenenden. Sie bieten die Gelegenheit, jene Kontemplationen und Methoden zu erarbeiten, welche unverzichtbare Grundelemente des Menla Training sind. Die Anmeldung zu einem Menla-Basistraining erfordert die vorherige Teilnahme entweder an Menla-Themen-Modulen oder Menla-Elementar.

Jedes Menla-Elementar Wochenende vermittelt Grundkenntnisse kognitiver und kontemplativer Methoden sowie ein erfahrungsbezogenes Erarbeiten von Fähigkeiten im Umgang mit eigener Sinneswahrnehmung, Gefühlen und Grundeinstellungen. Gruppenübungen erlauben sich selbst im Austausch mit anderen in genauem Beobachten und bewertungsfreier Kommunikation zu üben.

Wochenenden

1

Empfindsamkeit und Heilen

Empfindsam und offen? – Jenseits angestrengter Aufmerksamkeit

Dieses Wochenende zielt auf ein Dilemma der Fürsorge in Behandlungssituationen. Immer, wenn wir uns zu besonders angestrengter Aufmerksamkeit gedrängt sehen, kann dies paradoxerweise zu einem Mangel an wacher Übersicht führen und so gerade die Wahrnehmung im Detail behindern.

Können wir uns aber für mehr Empfindsamkeit öffnen? Wir werden Gelegenheit dazu haben, mehr und mehr zu sehen, wie unabdingbar wichtig es ist, alle Anteile menschlichen Kontakts in der Heilbehandlung wahrnehmen zu können.

Wiederholtes Üben in Körpergewahrsein läßt uns drei vitale Muster erkennen. Dabei könnte deutlich werden, dass es einen Unterschied gibt zwischen Vorstellungen oder Gedanken über Wahrnehmung und der direkten Erfahrung selbst.


2

Kommunikation und Heilen

Menschlich tiefer Austausch und zugleich in innerer Balance? – Herzenswärme ohne aber?

Betrachtet wird der Konflikt in jeder Heilbehandlung zwischen den unvermeidlich auftauchenden Gefühlen des Behandlers und dem Versuch, zugleich sozial angemessenes Interesse und Empathie zu wahren. Wo wir unsere eigenen emotionalen Reaktionen nicht beachten, werden unsere verschiedenen Strategien, die Intensität des Dialogs auszuhalten, unsere Kommunikation eher schwächen oder einfrieren.

Dieses Wochenende bietet uns einen Blick darauf, wie wir echte Herzenswärme aus den Schranken unserer reaktiven Verteidigung befreien können, und ermutigt uns, in der therapeutischen Begegnung ausgewogen und hilfreich zu bleiben.

3

Integrität und Heilen

Vertrauen wir uns eigentlich selbst? – wie dem Heilen nicht im Wege stehen

Alter, Krankheit und Sterben sind Tatsachen, denen alles Lebendige unterworfen ist. Bei bester Absicht, helfen zu wollen– sind wir bereit und fähig, dieses Unvermeidliche ausreichend und ehrlich miteinzubeziehen? Wie bewußt sind wir uns unserer Grenzen und haben wir den Mut, diese und andere unangenehme Wahrheiten zu kommunizieren? Wie weit wollen wir den einzigartigen, persönlichen Hintergrund und das Heilpotential derer, die wir behandeln, willkommen heißen oder abwehren? Sollen wir absichtlich steuernd eingreifen? – und wie weit?

Während dieses Wochenendes werden wir unsere Zweifel und unserVertrauen in den Heilungsprozeß untersuchen. Wir werden uns darin üben, auf die gesamte Komplexität von Rückmeldungen, die dabei auf uns zukommen, zu achten. Wie beeinflußt uns dies in unserer therapeutischen Rolle, wie beeinflußt es unser eigenes Leben und unser Einfühlungsvermögen in andere?


Termine

Durch ihren inneren Zusammenhang und auf einander aufbauenden Charakter sind alle drei Wochenenden Teil eines Kurses und können nur gemeinsam gebucht werden.